Astronomie - Wir sind nicht
allein
Die
Astronomie zählt für mich zu den aufregendsten Dingen in unserer Welt, die
alleine schon durch die unvorstellbaren Dimensionen und Größen im Raum eine
Faszination ausüben, der man sich nur sehr schwer entziehen kann.
So ist es
doch nahezu unglaublich, dass unsere Sonne (übrigens ein ausgesprochen
durchschnittlicher Stern im Universum) pro Sekunde ca. 4,2 Mio. Tonnen an
Masse verbrennt (das ist das 15-fache Gewicht des Empire-State-Buildings).
Trotzdem hat sie in den rund 4,5 Milliarden Jahren ihres Bestehens erst etwa 3
Promille an Masse verloren hat.
Bei allem Interesse für die Astronomie, musste ich allerdings doch einsehen, dass es ein irrsinnig schwieriges Gebiet ist (immerhin werden chemische, physikalische und mathematische Voraussetzungen gefordert, die ich leider nicht erfüllen kann. Hinzu kommt, dass mit den bescheidenen finanziellen Mittel, die mir zur Verfügung stehen , kaum nennenswerte Beobachtungen durchgeführt werden können.
So beschränken sich meine astronomischen Beobachtungen auf ein fassungsloses mit offenem Mund gegen den Himmel Starren und einer grenzenlosen Ehrfurcht vor der Natur.
Eta
Carinae und der Schlüsselloch-Nebel
Helix-Nebel
(NGC 7293)
Das
grünliche Leuchten des mittleren Bereichs stammt von ionisiertem Sauerstoff,
das äußere Rot von Stickstoff und Wasserstoff. Der Helix-Nebel ist etwa 400
Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt; das ist 100 mal weiter als der nächste
Stern.
Orion
Nebel
Diese
mit einem 4-Meter Teleskop gewonnene Aufnahme überdeckt am Himmel ca. 1,5
Grad x 1 Minute. Der Nebel ist rd. 1.600 Lichtjahre entfernt und durchmisst 15
Lichtjahre. Er besteht aus turbulentem, ionisiertem Wasserstoff- und Heliumgas
sowie aus Staub. Dieses Gemisch wird vom ultravioletten Licht junger, heißer
Sterne zum Leuchten angeregt. Der Nebel gilt als potentielle Geburtsstätte
neuer Sterne und ist relativ leicht (schon mit einem Feldstecher, aber natürlich
dann nicht in Farbe) in den Monaten Jänner bis März zu entdecken.
Pferdekopfnebel
Konus-Nebel
Er
ist der sichtbare Teil einer großen Wolke Wasserstoff und Staubteilchen im
Sternbild Einhorn
Trifid-Nebel
M20 im Sternbild Schütze
Mit
einem Durchmesser von ca. 40 Lichtjahren enthält der Nebel genug Gas um
einige tausend Sterne zu bilden. In einigen Teilen des Nebels ist die
Staubkonzentration so hoch, daß das leuchtende Gas verdeckt wird und die drei
dunklen Streifen entstehen, denen der Nebel seinen Namen verdankt.
Auch Atheisten müssen einmal dran glauben
Spiralnebel M83
Knapp
vor Ende dieser Seite noch mein absoluter Lieblingswitz (mit astronomischem
Bezug):
Sherlock Holmes und Dr. Watson machen einen Campingurlaub. Eines Abends sitzen sie um das Lagerfeuer und trinken mehrere Flaschen Rotwein. Schon ziemlich angetrunken ziehen sie sich in das gemeinsam Zelt zurück und schlafen ein.
Mitten in der Nacht erwacht Holmes plötzlich, greift zum Schlafsack von Dr, Watson hinüber und weckt seinen treuen Gefährten: "Sagen Sie, Watson. Wenn Sie nach oben schauen, was sehen Sie?"
Watson blickt kurz nach oben und sieht danach Holmes an: "Ich sehe tausende Sterne, Holmes."
"Und was, Watson, sagt Ihnen das?"
"Astronomisch betrachtet: Das sind Millionen von Galaxien und Milliarden von Planeten.
Astrologisch betrachtet: Der Mond steht im Löwen.
Theologisch betrachtet: Gott ist allmächtig und wir sind klein und unbedeutend.
Metereologisch betrachtet: Es wird morgen ein schöner Tag.
Und chronologisch betrachtet: Es ist ca. 2 Uhr 30 Morgen.
Aber sagen Sie mir, was sagt es Ihnen, Homes?"
"Irgendjemand hat uns in der Nacht das Zelt gestohlen!"