Der
sportive Rastaman
In Südtirol mit dem Bike über der Baumgrenze dahin zu fahren hat einen ganz besonderen Reiz.
Speziell die Gegend um St. Ulrich und das Grödner Tal
hat es mir angetan. Wenn ich mich hier die tlw. doch sehr steilen Berg- und
Forststraßen aus eigener Kraft hinaufgequält habe, gibt es mir eine tiefe
Befriedigung, die Aussicht und die Natur zu genießen.
Damit ich mich in jeder Gegend gleichermaßen zurechtfinde, habe ich für mich das GPS entdeckt.
GPS steht für Global Positioning System und ist eines der vernünftigeren Dinge, die von den Amis entwickelt wurden. Durch 24 Satelliten, die die Erde in einer Höhe von rund 20.000 km umkreisen, kann exakt (auf 5 bis 9 Meter genau) festgestellt werden, wo man sich gerade befindet. Gemeinsam mit der passenden Software, weiß ich jetzt immer ganz genau, wie mein Weg weiter verläuft.
Die meiner nach beste SW im Bereich Navigation (mit einem unschlagbar toughen) Forum
MB-Routen rund um den und im Wienerwald gibt es hier.
Will man die Navigation auch im Auto (oder am Motorrad) nicht missen, dann empfehle ich den Loox 600 oder 610 oder Palm-Geräte. Auch diese beiden funktionieren in ausgesprochen zufriedenstellendem Maß. Wenn nähere Informationen gewünscht werden, stehe ich für dieses Thema auch gerne per Email zur Verfügung.
Doch das Mountain biken alleine ist mir zuwenig.
Daher betreibe ich seit ca. einem Jahr (leider nicht intensiv genug) das Reiten. Aber nicht das bei uns verbreitete Englischreiten, sondern Westernreiten.
Ihr wollt den Unterschied wissen? Wie Tag und Nacht. Während Englischreiten eher auf Zwang (und meiner Meinung nach auch auf Krampf) aufgebaut ist, wird das Westernreiten recht locker betrieben. Es handelt sich um einen Arbeitsreitstil, der darauf aufgebaut ist, dass das Pferd den Großteil der Arbeit verrichtet. Die Pferde sind (idealer Weise) so gut ausgebildet, dass sie schon auf geringsten Schenkel- oder Zügeldruck (vielfach auch auf gesprochene Kommandos) reagieren, da der Cowboy bei seiner Arbeit gar nicht die Zeit (und auch nicht die freien Hände) gehabt hätte, um das Pferd langmächtig zu dirigieren. Und nach einem Tag in einem Westernsattel kannst du noch gehen, nach einem Tag in einem englischen Sattel wahrscheinlich nicht mehr!
Außerdem ist der ganze Reitverein der Westernreiter um ein Vielfaches lockerer, als die tlw. doch sehr versnobten Englisch- und Springreiter.
Ich interessiere mich dafür und will weitere Informationen!
Die Info darf schon auch in englischer Sprache sein
Außer diesen beiden "hauptberuflichen" Sportarten betreibe ich noch (mehr oder weniger regelmäßig)
Geocaching, ein neuer Hobbytrend mit Suchtpotenzial!
Durch Zufall, weil ich wieder einmal das Forum von www.ttqv.com
durchstreifte, fand ich am 8.2.2004 einen Hinweis auf ein neues, weltweit
praktiziertes Spiel, das Geochachen (sprich „geokeschn“). Dazu wird ein
GPS, meistens ein bisschen Kondition und Lust am Rätseln benötigt.
Worum geht es dabei?
Bei diesem Outdoor-Spiel geht es darum, dass jemand einen Cache - das
kann z.B. ein Tupperwarebehälter sein, der einen Notizblock (ein Logbuch),
was zum Schreiben und ein paar Utensilien von geringem bis gar keinem
materiellen Wert (leeres Feuerzeug, Überraschungseifigur u.ä.) enthält –
versteckt. Der Verstecker (owner of the cache) gibt auf einem Server (www.geocaching.com)
die Koordinaten bekannt und los geht´s mit der Suche.
Was gibt´s für caches?
Es gibt
Virtual-Caches (da ist der Cache z.B. ein Meilenstein oder ein Gebäude,
zu dem es gilt eine Frage zu beantworten und dem owner – als Beweis, dass
man dort war - bekannt zu geben),
Multi-Caches (wo man von einem Cache zum nächsten geführt wird),
Webcam-Chaches (wo man z.B. eine bestimmte Webcam finden und sich im
Internet abbilden lassen muss) und
– meine Lieblingscaches – Offset-Caches (wo nur die Startkoordinaten
in Klartext vorgegeben werden und die restlichen findet man – wie bei einer
Schnitzeljagd – unterwegs durch das Lösen von Rätseln).
Was muss man können und kann da jeder suchen?
Die Caches werden in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen eingeteilt,
von quasi „kinderleicht“ (einfaches Gelände, nicht zu weit, nicht zu lang
und nicht zu schwierig zu finden) bis zu „sauschwer“ (z.B. nur mit
Tauchausrüstung zu finden, oder nur mit Kletterwerkzeug).
Durch diese Einteilung ist es ein Hobby, das die ganze Familie beschäftigen
kann. Ein – nicht allzu sportlicher - Freund von mir, hat spontan gesagt:
„Endlich einmal ein vernünftiger Grund um spazieren zu gehen“.
Wie erfährt man jetzt von einem Cache?
Man registriert sich bei www.geocaching.com,
gibt seine Koordinaten an und erhält auf Wunsch alle Caches, die in einem
bestimmten Umkreis von seinem Standort versteckt sind. Alleine in Wien gibt es
eine Vielzahl, und fast täglich werden es mehr.
Mit heutigem Tag (26.2.2004) gibt es in 197 Ländern dieser Erde 85.001
versteckte Caches. Allein in den letzten sieben Tagen sind 48.007 caches
gefunden (geloged) worden. Allein auf der Site www.geocaching.com
(DIE Hauptsite für´s Geocachen) sind 10.652 Mitglieder registriert, Es tut
gut, wenn man nicht der einzige Verrückte ist.
Meinen ersten Cache habe ich am vergangenen Wochenende geloged und ich
kann es kaum erwarten, wann ich die Zeit finde, mich um den nächsten zu kümmern.
Also seid gewarnt: Es genügt bereits eine einmalige Suche um süchtig zu
werden.
Wer später bremst ist länger schnell!